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Kompakte Akku-Bohrschrauber im Test

Akku-Bohrschrauber für Profis müssen kräftig, ausdauernd und robust sein – gleichzeitig aber auch klein und leicht. Im Praxistest zeigten acht kompakte 18-Volt-Geräte ihre Stärken.
Die getesteten Geräte
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Festool_Übersicht_DSCF7088
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Bosch GSR 18V-60 C  >>> zum Video
Fein 4-Gang Akku-Bohrschrauber ASCM 18QSW  >>> zum Video
Festool Akku-Bohrschrauber T 18+3 Li 3,1-Compact  >>> zum Video
FLEX DD 2G 18.0-EC/2.5 Set  >>> zum Video
Mafell Akku-Bohrschrauber A18 M bl MidiMAX  >>> zum Video
Makita DDF483RAJ  >>> zum Video
Metabo BS 18 Quick- 602217500  >>> zum Video
Milwaukee M18 CBLDD-202C  >>> zum Video

Alle Testergebnisse im Überblick gibt es in dieser Tabelle.

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Der Test

Ich spanne eine 17er Nuss ins Bohrfutter, stelle den Gangschalter auf „1“, wähle die höchste Drehmomentstufe, setze den Akku-Bohrschrauber auf die riesige 180er Sechskantschraube und warte auf das Kommando. „Kamera läuft!“

Ich drücke den Schalter. Langsam setzt sich die Schraube in Bewegung. Sie greift. Dann schon bald ein lautes mechanisches Geräusch. „Krrrrrrrr!“ Das ist die Rutschkupplung. Das Gerät signalisiert: „Hier ist Schluss!“.

„Ist doch klar“, sagt Kevin, der zufällig zu Besuch in der Redaktion ist. „Der Schraub-Modus ist was für kleine Schräubchen. Nimm den Bohr-Modus, Full Power. So arbeiten wir draußen, auf den Baustellen.“ Als Dachdeckermeister ist Kevin Spezialist für große Schrauben. Er muss es wissen.

Ich mache es also auf seine Art: Zweiter Gang, Maschine auf Bohrstellung … Automatisch packen meine Hände fester zu. Die Sorge vor einem ausgekugelten Schultergelenk wächst. Ein Zusatzhandgriff wäre jetzt nicht schlecht, denke ich. Los geht’s. Die Maschine zerrt an meinem Arm. Als wollte sie ihn rausreißen. Unerbittlich fressen sich 180 Millimeter Stahl ins trockene Holz. Der IKEA-Tisch wackelt wie ein Lämmerschwanz. Nächstes Mal nehmen wir eine Hobelbank. Gut, dass die riesigen Bessey-Schraubzwingen den Balken sicher festhalten. Die Schraube ist drin. Der Arm noch dran. „Na also“, sagt Kevin. „Geht doch.“

2 Kommentare

  1. Ulrich Florian Antworten

    Man könnte noch erwähnen, daß der Antrieb des Bohrfutters bei Fein, aber vermutlich auch bei Flex sowie bei den Schraubern mit abnehbarem Bohrfutter von Kress und AEG, über die Außenseite der Spindel erfolgt und somit ein kurzes Bit in der Bitaufnahme der Spindel bei aufgesetztem Bohrfutter verbleiben kann. Das ist sehr hilfreich bei Arbeiten, bei denen man vorbohren und anschließend gleich schrauben muß.

    Mit freundlichem Gruß

    U. Florian

  2. Modell-Heimwerker-Flieger Antworten

    Was wollt ihr eigentlich alle mit 18 Volt?
    Höhere Spannung bedeutet es müssen mehr Lithiumzellen hintereinandergeschaltet werden. Das erhöht die Ausfallwahrscheinlichkeit des Akkupacks weil es ja mehr Zellen pro Akkupack gibt. Heutige Drehzahlregler und Lithium-Ionen-Akkus können EXTREM hohe Ströme ab ohne schaden zu nehmen.
    Im Modellflugbereich gibt es da Akkus aus denen man bei einer Kapazität von 3000 mAh 120! Ampere rausholen kann! So viel zieht ein Akkuschrauber niemals.
    Ich bevorzuge 12V-Akkuschrauber

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