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Kompakte Akku-Bohrschrauber im Test

Drehmomentvoreinstellung

Nicht alle acht Akku-Bohrschrauber schaffen es, die 180er Schraube komplett einzudrehen. Das hat auch kein Mensch erwartet. Denn in der Praxis würde man vorbohren und einen Drehmomentvorsatz verwenden. Doch immerhin zeigt der Versuch, dass sich die Geräte – bevor sie Schaden nehmen – automatisch abschalten. Alle, bis auf eines, das kleine Rauchwölkchen ausstößt. Doch selbst dieses funktioniert im Anschluss weiterhin einwandfrei.

Für gängige Schraub- und Bohranwendungen reicht die Leistung der 18-Volt-Geräte mehr als aus. Sie haben Drehmoment satt: Mindestens 20 Newtonmeter (Nm) bei weichem Schraubfall (Holz) und bis zu 90 Nm bei hartem (Metall).

Eine Drehmomentvoreinstellung sorgt im Schraubmodus für gleichmäßige Einschraubtiefen. Das verhindert das Abreißen von Schraubenköpfen. Bei vielen Montagearbeiten, beispielsweise bei Metallkonstruktionen, ist ein bestimmtes Drehmoment vorgeschrieben. Dass diese Voreinstellung unterschiedlich sensibel anspricht zeigt der nächste Test.

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