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Stanztechnik von Kistler

Kistler bietet Sensorik, Mess- und Prüfsysteme für die Stanztechnik. Mit diesen Komponenten lässt sich der gesamte Prozess von der Zuführung über Maschine und Werkzeug bis zur Endprüfung  überwachen – für eine sichere Fertigung.

Mit dem Beitritt der Vester Elektronik GmbH zur Kistler Gruppe ist ein Angebot zur Prozessüberwachung in der Stanztechnik entstanden, das laut Hersteller momentan auf dem Markt einzigartig ist: Die Kombination aus speziellen Lichtschranken, piezoelektrischen Dehnungssensoren und kompletten Prüfautomaten aus einer Hand, bietet Anwendern vielfältige Möglichkeiten, um ihre Produktionsprozesse zu optimieren und sich so Wettbewerbsvorteile auf Fertigungsebene zu verschaffen.

Kleinstteile jederzeit im Blick

Die Infrarot-Lichtschranke der Serie PRX 15 mm erkennt Kleinstteile bis 0,9 mm sicher und eignet sich damit für anspruchsvolle Zählaufgaben und die automatische Auswurfkontrolle. So auch von Stanzabfällen. Das Metallgehäuse und die abgedichteten Gläser sorgen für die nötige Robustheit bei der Integration ins Stanzwerkzeug. In Ergänzung dazu bietet die Analog-Gabellichtschranke der PSA-Serie von Vester eine hochauflösende Erfassung kleinster Maßunterschiede, zum Beispiel zur Kipp- und Doppelblechkontrolle, zur Höhenmessung von Biegungen und Prägungen oder zur Werkzeugeintauchtiefen- und Vorschubmessung. Sie verfügt über integrierte Reinigungsdüsen und kann mit dem Controller VCA 400 von Vester, aber auch anderen Prozessüberwachungs- und Steuerungssystemen kombiniert werden.

Piezoelektrische Dehnungssensoren

Um Stanzmaschinen und -werkzeuge, die häufig mit großen Kräften operieren, wirkungsvoll vor Beschädigung zu schützen, bietet Kistler piezoelektrische (PE) Dehnungssensoren in zwei Bauformen: Während PE-Oberflächendehnungssensoren mit einer Schraube direkt an der Presse befestigt werden, können Dehnmessdübel über eine Bohrung in Stanzwerkzeuge integriert werden. Gegenüber DMS-Technologie punkten die PE-Sensoren durch hohe Eigenfrequenz und Empfindlichkeit, Langzeitstabilität, große Robustheit sowie einen breiten Messbereich. Oberflächendehnungssensoren dienen als Frühwarnsystem, gerade auch für ältere Maschinen: Problemlos nachrüstbar, sprechen sie bei Überlast verlässlich an und bewahren so Anwender vor Maschinenstillstand oder gar teuren Schäden. Mit in das Stanzwerkzeug integrierten Dehnmessdübeln lassen sich darüber hinaus wertvolle Daten nah am Prozess gewinnen, um einzelne Fertigungsschritte im Gesamtablauf analysieren und optimieren zu können – das Stanzwerkzeug wird dabei selbst zum messenden Element.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Sind die Stanzteile schließlich gefertigt, stellt eine Bauteil-Endprüfung sicher, dass der Anwender die gewünschte Qualität erreicht hat. Die Prüfzelle für endlos produzierte Teile vereint die klassische Maßkontrolle von Stanzteilen mit einer kompletten Konturprüfung sowie der Erkennung von Oberflächendefekten. Neben weiteren speziellen Prüfmöglichkeiten kann der Anwender selbst wählen, was im Fehlerfall geschehen soll: vom Stoppen der Produktion bis zum Austrennen oder Markieren von Schlechtteilen.

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