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Vibrationsreduzierte Bohrmaschinen

Die vibrationsreduzierten Bohrmaschinen von Chicago Pneumatic sind ideal geeignet für die Werkstatt sowie für die Instandhaltung.

Mehr Komfort und Sicherheit werden einerseits durch das leichte Composite-Gehäuse mit ummanteltem Griff erreicht, andererseits durch einen feinfühligen Startdrücker. Zudem haben die Hersteller im Hinblick der Ergonomie die Bedienung der Umsteuerung vereinfacht. Chicago Pneumatic hat einen Großteil seiner Druckluft-Bohrmaschinen ebenso komfortabler gemacht: Vergleichbar in Leistung und Drehmoment, sind die insgesamt 13 neu konstruierten Modelle im Schnitt um etwa 5 % leichter, leiser und vibrationsärmer. Der Hersteller hat das vor allem durch den Ersatz der bisherigen Metall- gegen leichtere Kunststoffgehäuse erzielt.

Typische Anwendungsfelder

Handwerker können mit den pneumatisch angetriebenen Werkzeugen bohren, schrauben, hohnen, aufreiben oder rühren. Sie können je nach Einsatzzweck zwischen Pistolen-, Stab- und Winkelform wählen. Alle Varianten sind dabei ergonomisch leicht konstruiert. Für die unterschiedlichen, gängigsten Anwendungen stehen Bohrfutter für Bohrlochdurchmesser von 1/4“ (6 mm), 3/8“ (10 mm) und ½“ (13 mm) zur Auswahl. „Damit führen wir die weltweit größte Range an Composite-Druckluftbohrmaschinen für Werkstätten und Instandhalter ein“, meint CP-Sprecherin Tina Ehrenforst. Die Werkzeuge seien ebenso leistungsstark wie langlebig. Durch ihr Faserverbund-Kunststoffgehäuse sowie eine Griff-Ummantelung aus thermoplastischem Elastomer (TPE) lägen die Maschinen ergonomischer in der Hand als ihre Vorgänger und seien noch einfacher zu bedienen. Die TPE-Ummantelung dämpfe Vibrationen, isoliere gegen Kälte und sorge für guten Gripp. „Die Modelle sind außerdem leiser als die alte Serie und haben eine Rundlaufgenauigkeit von 0,1 Millimetern“, so Ehrenforst.

Chicago Pneumatic in neuem Design

Chicago Pneumatic bietet seine Bohrmaschinen mit unterschiedlichen Drehzahlen und Leistungen an – für einfache Anwendungen ebenso wie für den härteren Einsatz. Mit allen Werkzeugen könne man auch in schwer zugänglichen Bereichen präzise arbeiten, betont Tina Ehrenforst. Die Bohrmaschinen sind mit Schnellspann- oder Zahnkranzbohrfutter erhältlich, sowie mit Rechts- und Linkslauf oder ausschließlichem Rechtslauf. An den Modellen mit Pistolengriff hat der Hersteller auch das Handgriff-Design überarbeitet. Flügel an den Gehäuseseiten bieten zusätzlichen Halt und eine optimale Kraftverteilung durch eine bessere Fingerposition. „An diesen Bohrmaschinen ist außerdem der Anlauf über den großen Startdrücker und ein verbessertes Ventil jetzt gut kontrollierbar“, erklärt Ehrenforst. Besonders kompakt wiederum seien die Maschinenvarianten mit Winkelkopf, die sich vor allem zum Bohren und Schrauben an engen Stellen eignen. „An diesen Modellen haben wir einen Sicherheitsstarter angebracht, der verhindert, dass man unbeabsichtigt einschaltet“, nennt die Marketingleiterin einen weiteren Vorteil der Serie. Und der Drehregler an denjenigen Werkzeugen, die von Rechts- auf Linkslauf umgeschaltet werden können, sei nun gut erreichbar an der Seite angebracht. Der Regler lag bei den meisten früheren Modellen an der Bohrer-Rückseite, die nun flach mit TPE überzogen ist. Das sei laut Ehrenforst ein weiterer Pluspunkt auf der Liste für gutes Handling: „Diese Bauweise erleichtert es dem Bediener, beim Bohren Druck aufzubauen“, merkt sie an.

Die Leistung steigt, das Gewicht sinkt

Die Leistungsdaten der Modelle liegen zwischen 230 und 460 Watt und bilden eine etwas größere Bandbreite ab als die Vorserien. So ersetzt beispielsweise die Pistolen-Bohrmaschine CP 9790 C mit 10-mm-Bohrfutter die bisherige CP 9790. Hier ist die Leistung von 270 auf 360 Watt gestiegen, das Gewicht dagegen von 1,4 auf 1,1 kg gesunken, obwohl das Werkzeug durch die höhere Leistung sogar etwas länger geworden ist. Die neue CP 9285 C wiederum zählt mit 460 Watt zu den stärksten Maschinen im Programm und wiegt 1,1 kg. Das Vorgängermodell leistete bei gleichem Gewicht nur 380 Watt. Ein weiteres Beispiel ist die Pistolengriff-Bohrmaschine CP 9286, die über einen Zusatzhandgriff verfügt. Sie wird von der CP 9286 C ersetzt. Das Modell ist mit 360 Watt ähnlich leistungsstark wie die Vorgängerin (380 Watt), aber mit 1,5 kg deutlich leichter (1,8 kg bei der Vorgängerin). Der Schalldruck dieser Maschine ist von 90 auf 84,2 dB(A) gesunken. Die bewährte Abluftführung durch den Handgriff, vom Bediener weg, wurde bei allen neuen Konstruktionen beibehalten. Ebenso verfügen die Modelle weiterhin über ein Jacobs-Industriebohrfutter. „Unsere Kunden sollen zukünftig von mehr Ergonomie, höherer Sicherheit, weniger Gewicht und präziserer Bedienung profitieren“, fasst Ehrenforst zusammen. „Dabei bleiben die bewährten Eigenschaften unserer Bohrmaschinen, wie Leistungsstärke und Langlebigkeit, erhalten.“

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