Von Oktober 2018 an wird der Markenname Hitachi durch HiKOKI (sprich: HaiKOKI) abgelöst.

Aus Hitachi wird Hikoki

Der Elektrotechnik- und Maschinenbau­konzern Hitachi ändert seinen Namen und bringt damit eine neue Marke mit großen Stärken und viel Erfahrung mit.

Es sind nur wenige geänderte Buchstaben, aber sie stehen für ein neues Kapitel in der mehr als 70jährigen Geschichte des japanischen Elektrowerkzeug-Herstellers Hitachi Koki: Von Oktober 2018 an wird der Markenname durch HiKOKI (sprich: HaiKOKI) abgelöst. „Der Finanzinvestor KKR hat im Frühjahr 2017 alle Anteile unseres Unternehmens von unserer früheren Muttergesellschaft Hitachi Ltd. übernommen“, sagt Yasushi Fukui, Managing Director der Koki Holdings Europe GmbH. „Eine neue Ära bricht an, auf die wir gut vorbereitet sind und die viele Möglichkeiten mit sich bringt.“ Was das Unternehmen nach Fukuis Worten nutzen werde, ist die jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Elektrowerkzeugen für professionelle Anwender: „HiKOKI steht für die Qualität, Leistungsfähigkeit und Innovationskraft, die professionelle Anwender von uns kennen. Und das wird auch so bleiben“, betont der Managing Director. „Gemeinsam mit Hitachi Ltd. gelang es uns in der Vergangenheit, eine starke und erfolgreiche Marke für Elektrowerkzeuge aufzubauen. Wir werden dieses Erbe mit großem Stolz in Europa fortführen und weiterentwickeln. HiKOKI steht für technologisch führende Elektrowerkzeuge, die jeden Tag auf Baustellen gut funktionieren und das Leben von Bauarbeitern enorm erleichtern“, meint Fukui überzeugt. „HiKOKI wird in Hitachis Fußstapfen treten und die unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnisse der europäischen Märkte erfüllen.“ Der jetzige Eigentümer KKR dagegen setze mit dem neuen Namen ganz klar auf eine Wachstumsstrategie und gebe dem Unternehmen auch neue Freiheiten und Möglichkeiten, um dieses Ziel zu erreichen. „Davon werden natürlich auch der Handel und die Anwender profitieren. Um zu wachsen, müssen wir begeisternde Produkte mit ganz klaren Nutzen für die Kunden entwickeln – und genau daran arbeiten wir“, erklärt der Managing Direktor.

Technologischer und qualitativer Führungsanspruch

Besonders stolz ist man beim Elektrowerkzeug-Hersteller vor allem auf folgende Stärken: Das breite, technische Sortiment an Bohrhämmern, die technologisch führenden Nagler und die Multi-Volt-Akkutechnologie. Fukui: „Bauunternehmen und das Bauhandwerk sind seit jeher eine wichtige Zielgruppe für uns. Für diese Anwender haben wir unsere Bohr-, Meißel und Abbruchhämmer entwickelt.“ Eine Besonderheit ist, dass nicht nur die akkubetriebenen Bohrhämmer einen bürstenlosen Motor haben, sondern diese Technologie auch bei kabelgebundenen Maschinen eingesetzt wird. Dadurch sind die Hämmer weitestgehend wartungsfrei. Das bedeutet eine höhere Produktivität durch einen langen, unterbrechungsfreien Einsatz auf der Baustelle. Auch die Nagler unterscheiden sich durch Innovationen vom Wettbewerb. Hier hat es der Hersteller geschafft, die Vorteile von Pneumatik- und Akku-Betrieb zu vereinen. Die Nagler-Generation hat eine eingebaute Hochdruck-Pumpe, die mit der Energie aus dem Akku-Pack betrieben wird. Dadurch bieten die Nagler die Flexibilität und die Handling-Vorteile von Akkuwerkzeugen, arbeiten dabei aber so schnell und materialschonend wie Druckluft-Nagler. Diese Kombination ist einzigartig auf dem Markt. Das gilt auch für die Multi-Volt-Technologie, die im Mai 2018 vorgestellt wird. Die Akkugeneration kann wahlweise mit 36 oder 18 Volt betrieben werden. Die Elektronik erkennt hierbei, ob ein auf 18 oder 36 Volt ausgelegtes Gerät angeschlossen ist und regelt die Energieabgabe entsprechend. Der große Vorteil der Flexibilität zeigt sich vor allem im Bereich hoher Leistung. Bei 36 Volt reicht gegenüber 18 Volt die halbe Stromstärke, um die gleiche Leistung zu erzielen. Durch die geringere Stromstärke erwärmt sich der Akku viel weniger und kann deshalb länger seine volle Leistung liefern. Die Multi-Volt-Technologie wird für alle akkubetriebenen Maschinen mit hohen Leistungsanforderungen eingesetzt.

Aus Hitachi wird HiKOKI

Sämtliche Elektrowerkzeuge werden dann unter dem Markennamen HiKOKI angeboten. Der Begriff leitet sich vom englischen Begriff „High-Hoch“ und dem japanischen „Koki – Industriemaschinen“ ab. Das Hi steht wiederum für den technologischen und qualitativen Führungsanspruch. Gemeinsam mit dem neuen Partner KKR hat sich das Unternehmen ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2020 soll der Umsatz auf 2,7 Milliarden US-Dollar wachsen. Hitachi Koki erzielte mit knapp 6.500 Mitarbeitern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresumsatz von rund 1,8 Milliarden US-Dollar.

Ab Oktober 2018 heißt das Unternehmen statt Hitachi HiKOKI (sprich: HaiKOKI)

Ab Oktober 2018 heißt das Unternehmen statt Hitachi HiKOKI (sprich: HaiKOKI)

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